Vereinsreise an den Wolfgangseelauf 2018

Reisetag Nach einem Jahr Unterbruch begab sich der Laufsportverein wiederum auf eine Reise an eine grössere Laufveranstaltung. Nachdem wir vor 2 Jahren am Dresden Marathon zu Besuch waren führte sie dieses Mal nach St. Wolfgang im Salzkammergut zum 47. Int. Wolfgangseelauf. Dort standen Läufe über 5.2 km, 10 km, 27 km oder die Marathondistanz zur Auswahl. Die Meisten (7) entschieden sich für den 27 km Klassiker rund um den Wolfgangsee. Drei bestritten den 10 km Uferlauf. Neun LSVW-ler beteiligten sich als Fans an der Reise vom 19. bis 22. Oktober.

Im Gegensatz vor zwei Jahren wo man individuell reiste stand der 19-köpfigen Gruppe am Freitagmorgen eine lange gemeinsame Bahnfahrt bevor. Sie führte über Zürich-Sargans-Buchs-Innsbruck nach Salzburg. Dort erwartete uns ein Bus, welcher uns in einer rund einstündigen Fahrt direkt vor das Hotel in St. Wolfgang chauffierte.

Nach dem Bezug der Unterkunft wurde die verbleibende Zeit bis zum Nachtessen für das Abholen der Startnummern, einen Rundgang durch das Städtchen oder für ein Bierchen an der Abendsonne genutzt.

Ausflug/Vorbereitung Am Samstag begaben wir uns fast vollzählig und in der Hoffnung dass die Sonne den Kampf gegen die Hochnebeldecke schaffen würde auf eine Schifffahrt nach St. Gilgen am westlichen See-Ende. Vorgesehen war nämlich ein Ausflug mit der Gondelbahn auf das Zwölferhorn. Leider behielt die Nebeldecke die Oberhand. So entschloss man sich, nach einem Kaffeehausaufenthalt für die Rückfahrt nach St. Gilgen, wo die restliche Zeit bis zum Nachtessen individuell verbracht wurde. Die Läufer/-innen begaben sich noch auf eine Aufwärmrunde hinsichtlich des Wettkampfs am Sonntag.

Wettkampftag Was die Sonne am Samstag nicht schaffte gelang ihr am Sonntag. Sie behielt die Oberhand. Das freute vor allem die  Zuschauer. Aber auch den Läufer/-innen bereitete es sicher mehr Spass ihren Wettkampf bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel zu absolvieren. Dieser führte nämlich durch landschaftlich sehr schöne Abschnitte. Die Starts erfolgten als Blockstarts in 4 Minuten Intervallen für alle Kategorien ab 10.30 Uhr. Die 10 km-Läufer/innen gelangten mit dem Schiff an das gegenüber liegende Ufer an den Start. Der 27 km Klassiker hatte es in sich. Nach knapp 3 km waren innerhalb nicht einmal 2 km ca. 220 Höhenmeter zu bewältigen. Die sportliche Ausbeute darf sich sehen lassen, vor allem in den Frauenkategorien. Beim 27 km Klassiker gelangten alle drei Starterinnen in ihren Alterskategorien in die top 10. Ursula schaffte es als zweite auf das Podest, Kathrin erreichte den vierten Rang und Dagi wurde zehnte. Nach der Beendigung des Rennens liess man es sich natürlich nicht nehmen vollzählig an den später folgenden Siegerehrungen teilzunehmen. Schliesslich gab es ja einen Podestplatz zu feiern.

Die LSV Fans verfolgten das Rennen an verschiedenen Orten. Die einen begaben sich zu Fuss vom Start/Ziel aus auf die Strecke und andere gelangten mit dem Schiff an den Start des 5,2 km Panoramalaufs. Dort wurden die Läufer/-innen des 10 km Uferlaufs erwartet. Anschliessend schaute man während eines Spaziergangs entgegen der Laufrichtung Ausschau nach den  Läufer/-innen des 27 km Klassikers.

Ausklang/Heimreise Am Sonntagabend wurde das Nachtessen im Rest. Dorf-Alm eingenommen. Einem im Chalet Stil erbauten Holzhaus, eine Alphütte eben. Anschliessend wurde in eine Bar disloziert, wo sich die Reihen aber ziemlich schnell auf einen harten Kern reduzierte. Aber auch dieser wusste, wie es sich für einen Sportverein gehört, wann es Zeit für die Nachtruhe ist. Es folgte nun noch die Heimreise am Montag über die gleiche Route wie die Hinfahrt. Um 10.00 Uhr wurden wir vom Bus abgeholt und zum Bahnhof Salzburg gebracht. Von da aus ging es ohne Umsteigen bis nach Zürich. Es sind sich sicher alle Teilnehmer/innen einig, das war eine gelungene, schöne Vereinsreise. Dafür danken wir den Organisatoren Andi und Stephan ganz herzlich.

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