TransAlpineRun 2016

Geschrieben von Egli Alois am

247.2 Kilometer, 14862 Höhenmeter Aufwärts, 14998 Höhenmeter Abstieg, 19820 Kalorien und tausende von tollen Eindrücke.

..das ist der TransAlpineRun von Garmisch Partenkirchen nach Brixen.

Nach ein wenig mehr als 40 Stunden erreichten mein Partner Fred Torke aus Oberhausen bei Duisburg und ich das Ziel in Brixen. Da die höchste Erhebung in Oberhausen eine Halde von 100 Höhenmeter ist, war das Unterfangen TAR eine mutige Entscheidung. 

Am 3. September zogen wir nach Garmisch wo wir im Camp Einzug hielten und unsere letzten Vorbereitungen vornahmen wie alle 299 anderen Paare. Haben wir genügend trainiert, sind genügend Gels und Riegel eingepackt, haben wir die passende Bekleidung dabei, wie ist mein Partner drauf? Das sind alles Fragen die mich beschäftigten und dennoch eine große Vorfreude auf den Start auslöste.

Sonntag Morgen um 10.00 Uhr der Startschuss bei schönem und idealem Laufwetter. Die erste Etappe war mit 36.50 Km die zweit längste und wies mit 2088 Höhenmeter bereits ein beachtliches Profil auf. Für uns etwas überraschend trafen wir in der Kategroie "Senior Master Men" (Ü100) in Lermoos als 7 ein. 

Nun war Duschen, Futtern, Massieren und Schlafen angesagt damit die folgenden Tage ebenfalls erfolgreich absolviert werden können.

Die folgenden Etappen wurden anspruchsvoller jedoch Landschaftlich immer schöner. 

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Mit zunehmender Dauer des Wettkampfes kam der Kampf mit dem Essen. Die Pasta Party, Enegieriegels, Gels, Bananen hingen mir zum Hals heraus und ich musste einen Weg finden meinen Energiehaushalt dennoch mit genügend Kohlenhydrate zu versorgen. So verschlangen wir auch einmal einen großen Eisbecher oder gönnten uns ein riesiges Stück Fleisch mit Pommes.

Nach der kürzesten Etappe (4) wo wir den Rettenbachgletscher begingen waren wir uns sicher, dass wir, wenn kein Unfall geschieht, wir unser Ziel in Brixen erreichen werden.

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Erstaunlicherweise wurden unsere Beine von Tag zu Tag besser und konnten am letzten Tag nochmals mit vollem Einsatz zu Werke gehen. Mit dem 6. Etappenrang gelang uns unser bestes Tagesergebnis.

Mit dem 8. Schlussrang von 36 gestarteten Teams waren wir zufrieden und konnten auch ein wenig stolz sein. Der TransAlpineRun ist eine Top professionell organisierte Veranstaltung und lässt jedem Trailrunner der gerne steile Auf- und Abstiege hat sein Herzen höher schlagen.

Ein herzliches Dankeschön gebührt auch meinem Partner sowie unseren Ehefrauen die in der Vorbereitung- und Wettkampfzeit oftmals auf uns verzichten mussten. Auch ein herzliches Dankeschön an alle die uns mit WhatsAPP Nachrichten unterstützt und motiviert haben.

Rock’n‘Roll Marathon Series in Dublin vom 7. August 2016

Geschrieben von Gasser Daniel am

Bei Läufen unterwegs immer wieder auf Guggenmusiken und Bands treffen, die am Streckenrand bei Läufern und Zuschauern für gute Stimmung sorgen, diese Idee haben die „Rock 'n' Roll Marathon Series“ aufgenommen. Speziell an diesen Läufen ist, dass ca. alle zwei Kilometer eine Band spielt, in den USA gibt es zudem Cheerleader-Vorführungen. Unterdessen finden in 30 Städten in Europa, Nord- und Südamerika solche Läufe statt.

Erika und unsere Tochter Andrea haben am Rock’n‘Roll Marathon in Dublin teilgenommen. Von den rund 11'000 Läuferinnen und Läufer nahmen an diesem kühlen Sommersonntag knapp 7000 die Halbmarathon-Strecke durch Irlands Hauptstadt unter die Füsse, die anderen Teilnehmer liefen den 10-km oder den 5-km Lauf. Ein Marathon wurde in Dublin nicht angeboten.

Der Rock’n‘Roll Marathon von Dublin ist ein eigentlicher Kultur-Lauf, der die Sportler an Irlands typischen Pubs und wunderschönen alten Gebäuden vorbei führt und schliesslich mit den letzten 10 km im grosszügig angelegten Phönix-Park endet. Die Zeit spielt für die allermeisten nicht so eine grosse Rolle, Spass, Freude und Musik sind wichtiger. Es war ein tolles Erlebnis und wird unvergesslich bleiben.

Swissalpine vom 30. Juli 2016

Geschrieben von Mosimann Ruedi am

Am 30. Juli 2016 fand bei Sonnenschein und warmen Wetter der Swissalpine Davos statt. Der LSV Winterthur war an diesem Lauf sehr gut vertreten.

Martin Jost absolvierte den K 78 von Davos-Bergün-Keschhütte-Sertigpass-Sertigdorf-Davos. Martin war sehr gut unterwegs, er erreichte Bergün schon in 3 Std. 27 min. Im Aufstieg zur Keschhütte plagten ihn dann leider Wadenkrämpfe, die aber zum Glück wieder weg gingen. Nach 8 Std. 11 min. lief Martin in Davos ins Ziel. Mit verzehrter Mine erklärte er mir, dass die letzten 10 km nur noch Kopfsache waren. Mit dieser Zeit erreichte Martin den sensationellen 23. Gesamtrang und Rang 5 in seiner Altersklasse. Herzliche Gratulation Martin.

 

Ruedi Brem nahm am K30 Davos-Zügenschlucht-Filisur teil. Ruedi Brem erreichte das Ziel in Filisur in 3 Std. 23 min. Damit war er 165. im Gesamtrang von K30 und 12. in seiner Altersklasse. Auch dir Ruedi Gratulation zu deiner Leistung.

Karin Spörri entschied sich für den K21 Klosters-Mombiel-Laret Davos. Die Strecke war mit 22.3 km etwas länger. Karin kam nach 2 Std. 21 min. in Davos ins Ziel. Dies reichte zum 46. Gesamtrang des K21 und 7. in ihrer Altersklasse. Karin das war super, Gratulation.

Regula Sigg und Ruedi Mosimann nahmen am W21 Kloster-Mombiel-Laret-Davos, auch 22.3 km, teil. Regula war in ihrem Element und ich selber konnte mich mit den teils schmalen Pfaden nicht so anfreunden. Regula war super unterwegs und erreichte das Ziel in Davos in 3 Std. 14 min. Das ergab Rang 6. bei den Frauen. Gratulation zu der tollen Leistung. Ich selber war nach 3 Std.30 min. im Ziel in Davos. Mit dieser Zeit kam ich auf den 21. Rang bei den Männern. Für mich super.

Martin Krähenbühl entschied sich noch in Davos sich auf den K78 zu wechseln. Leider musste Martin das Rennen nach 5 Std.43 min. in Bergün aufgeben. Trotzdem Gratulation.

Ein schöner Event, angstregend aber mit sehr viel Emotionen.